{"id":210,"date":"2008-07-25T20:00:18","date_gmt":"2008-07-25T19:00:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.j-liebl.de\/?p=210"},"modified":"2008-07-25T20:00:18","modified_gmt":"2008-07-25T19:00:18","slug":"25juli","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/j-liebl.de\/?p=210","title":{"rendered":"Mongolei Reise &#8211; 25.Juli"},"content":{"rendered":"<p>So gegen drei werde ich wach. Josh ist bei der Nachtwache eingenickt. Nerv\u00f6s werfe ich ein Blick auf unsere Ausr\u00fcstung &amp; Motorr\u00e4der. Alles noch da. Die Glut des Feuers wirft auch jetzt noch einen schwachen Lichtschein \u00fcber unseren Lagerplatz. Es ist bis auf die \u00fcblichen Standart Ger\u00e4usche ruhig. Hunde bellen ununterbrochen und hier und da beschwert sich ein Yak \u00fcber dies und das. Ich lege mich wieder hin. Ausgeraubt werden wir wohl heute Nacht nicht mehr. Trotzdem verfalle ich in einen nerv\u00f6sen Schlaf, der mich alle 5 Minuten wieder aufschrecken l\u00e4sst. Gegen halb 6 wird es langsam hell und ich genie\u00dfe die letzten Stunden Schlaf. Um 8 werde ich erneut wach und bin das st\u00e4ndige Einschlafen leid. M\u00fchsam pelle ich mich aus dem Zelt. Immer bedacht darauf dies m\u00f6glichst leise zu erledigen, um Josh nicht um seinen Schlaf zu bringen. Es ist sch\u00f6n warm draussen. Ich erblicke den Flu\u00df keine 100 meter weit von unserem Rastplatz entfernt. Die Lust ein wenig zu schwimmen und mich dabei zu waschen, l\u00e4sst mich voller Vorfreude hinter einem Baum verschwinden, um den dr\u00e4ngen des Darms nachzugeben. Dreist werde ich dabei von einem wilden Hund beobachtet, der es noch vorzieht nach dieser kalten Nacht etwas in der Sonne liegen zu bleiben. Es ist ein sch\u00f6nes Tier. Immer wieder erstaunlich wie manche Hunde es schaffen trotz der Bedingungen des Landes wohl gen\u00e4hrt auszusehen. Er hat etwas von einem\u00a0Labrador.\u00a0<\/p>\n<p>Frohen Mutes begebe ich mich zum Fluss. Mit Trekking Handtuch (20x30cm) Zahnb\u00fcrste, Zahnpasta und Outdoor Seife bewaffnet.\u00a0Vorsichtig tunke ich meinen gro\u00dfen Zeh ins kristallklare Wasser. K\u00e4lter als ein\u00a0Gebirgsbach\u00a0in der Schweiz im Winter. Verwundert wiederhole ich die Prozedur. Nein mein Gef\u00fchl t\u00e4uscht mich nicht. Dieser Flu\u00df ist unglaublich kalt. Baden f\u00e4llt ins Wasser.\u00a0Fr\u00f6stelnd\u00a0k\u00e4mpfe ich mich auf eine kleine Insel am Ufer. Dabei stehe ich teilweise Knietief im Wasser und sp\u00fcre wie meine Waden sich krampfartig zusammenziehen. Es brennt richtig. Beim Z\u00e4hneputzen bestehe ich auf eine Abh\u00e4rtung und stehe volle 3 Minuten lang im kalten Wasser.\u00a0Danach\u00a0sprinte ich zur\u00fcck auf &#8222;meine&#8220; Insel und genie\u00dfe zitternd die jetzt noch w\u00e4rmeren Sonnenstrahlen. Ich be\u00e4uge meine Outdoor Seife. Wirklich Lust mich zu waschen habe ich nicht mehr. Doch ich zwinge mich dazu. Mein K\u00f6rpergeruch w\u00e4re jetzt schon in Deutschland nicht mehr tragbar.<\/p>\n<p>Josh wird wach als ich zur\u00fcckkomme. Er geht auch runter zum Fluss. So kalt wie ich es beschrieben habe, meint er, ist es nicht.<\/p>\n<p>Wie jeden Tag checken wir auch an diesem Morgen unsere Maschinen durch. Dies nimmt diesmal sehr viel Zeit in Anspruch. Gut 45 Minuten ziehen wir alle Muttern fest. Nat\u00fcrlich m\u00fcssen wir dabei mit \u00fcber 12 verschiedenen\u00a0Schraubenschl\u00fcsselgr\u00f6\u00dfen arbeiten, weil die chinesichen Maschinen \u00fcber eine\u00a0breitgef\u00e4cherte\u00a0Variation an Muttern, ihrem Besitzer das besondere etwas bieten. F\u00fcr den Kenner unersetzbar sind die Gr\u00f6\u00dfen die scheinbar zwischen 12 und 13 liegen. Bedient man nun so eine 12,5 Mutter mit einem 13er Schl\u00fcssel so wird es einem schnell klar, diese Schraube ziehe ich max. noch 2 mal fest.<\/p>\n<p>Wir verlassen unser Camp. 3 Kilometer fahren wir auf \u00e4tzendem Kies mit stellenweise riesigen Schlagl\u00f6chern. Schnell stellt sich heraus, dass ich heute nicht gut gepackt habe. Ich muss st\u00e4ndig absteigen und alles wieder fest machen. Dabei k\u00f6nnte ich schw\u00f6ren, dass ich nicht anders gepackt habe als die Tage zuvor. Die Stra\u00dfe wird immer abenteuerlicher. Wir fahren an felsiegen H\u00fcgeln vorbei, am Horizont sind gro\u00dfe Berge zu erkennen. Mitten aus dem nichts erscheint eine abgesperrte Asphalt Stra\u00dfe. Wie in der Mongolei \u00fcblich ist ein Sperrschild nicht mehr als ein l\u00e4stiges Hinderniss. Irgendwer hat bereits eine &#8222;privat Auffahrt&#8220; mit Hilfe eines gro\u00dfen Erdhaufens geschaffen. Dankbar lenken wir unsere Maschinen auf den sch\u00f6nen, glatten \u00a0und noch vollkommen Schlagloch freien Asphalt. Ein Blick auf dass Tacho zeigt mir flotte 50 km\/h an. Relaxt tastet mein Blick die Landschaft ab. Die Maschine vibriert angenehm und ein drehen am Gas l\u00e4sst sie freudig aufheulen.Es ist noch k\u00fchl und stellenweise kommen uns heftige B\u00f6hen entgegen&#8230; Moment waren da eben 50 km\/h auf dem Tacho?? Verwundert schaue ich auf meinen Drehzahlmesser, was bei nun Tempo 60 immer noch brav auf 3000 Touren verweilt. Selten habe ich auf der Reise so ein Gl\u00fccksgef\u00fchl versp\u00fcrt. Warum auch immer ist der seltsame Fehler behoben, der mich seit Tagen zwingt 40 km\/h \u00a0genaustens einzuhalten. Hat es vllt. etwas mit dem nerviegen Mongolen von gestern zu tun? Immerhin war er 10 Minuten mit meiner Maschine unterwegs und verschwand mit dieser in einer Jurte. Daf\u00fcr kann ich gut auf meine Kopflampe verzichten&#8230;<\/p>\n<p>Die Stra\u00dfe wird immer besser. Wir n\u00e4hern uns einer gro\u00dfen Ortschaft. Laut Josh kann es\u00a0Tzetzerleg nicht sein. &#8222;Daf\u00fcr haben wir zu wenig Kilometer zur\u00fcckgelegt.&#8220; Ich bin skeptisch. Was sich hier vor uns auf tut ist kein Dorf sondern eine Stadt. Laut Karte kommt da keine gr\u00f6\u00dfere Stadt vor\u00a0Tzetzerleg. Wir beschlie\u00dfen zu fragen. Wir fahren durch eine Baumallee. Die Stra\u00dfen wirken modern und gepflegt. Ein eher seltenes Bild in der Mongolei. Im Stadt Kern begenen uns zwei Polizisten. Sie schlendern \u00fcber den B\u00fcrgersteig und be\u00e4ugen uns als wir an ihnen vorbei fahren. Ich werde nerv\u00f6s. Fahren wir ja schlie\u00dflich immer noch ohne Nummernschild durch die Gegend. Doch sie schreiten nicht ein. &#8222;Noch mal&#8230; nein&#8230; schon wieder gl\u00fcck gehabt&#8220; denke ich. An einer Einkaufsmeile mit Pubs halten wir an. Schnell finden sich ein par englisch sprechende Mongolen. Wir fragen mehr mals wo\u00a0Tzetzerleg liegt und bekommen immer die gleiche Antwort. Die Arme der gefragten deuten zum Berg an dessen Rande die Stadt liegt.\u00a0<\/p>\n<p>Der Wind wird immer heftiger und es f\u00e4ngt leicht an zu regnen. An der letzten Tankstelle vor dem Berg machen wir halt. Es regnet nun in str\u00f6men und der Wind ist so stark, das man sich dagegen lehnen k\u00f6nnte. Wir beschlie\u00dfen uns ein Restaurant zu suchen und drehen um. Bei der suche fahren wir noch dreimal an den Polizisten vorbei. Es wird schon fast peinlich.<\/p>\n<p>Wir kehren in einem Hotel ein. Unsere Maschinen d\u00fcrfen wir im Hinterhof neben dem Wachhund abstellen. Schnell bestellen wir uns etwas. Es tut gut mal wieder etwas warmes in Ruhe essen zu k\u00f6nnen. Besonders nat\u00fcrlich wenn man bei so einem Wetter im trockenen sitzt.<\/p>\n<p>Der Regen l\u00e4sst nach und die Sonne kommt wieder zum Vorschein. Wir wollen heute noch nach Tzetzerleg. Weiter gehts!<\/p>\n<p>Es ist wundersch\u00f6n \u00fcber den Berg zu fahren. Die Stra\u00dfe ist zwar steil und nur mit Kies bedeckt aber daf\u00fcr gut gesichert und breit. Allerdings ist immer noch etwas frisch und windig. Als wir den Berg \u00fcberwunden haben ziehen wir uns Handschuhe und Jacken an.<\/p>\n<p>Der Schotter macht mir gut zu schaffen. St\u00e4ndig komme ich ins trudeln. Josh macht es einen heiden spa\u00df. Gott sei dank h\u00f6rt es bald auf und wir d\u00fcrfen auf einer wunderbaren asphaltierten Stra\u00dfe fahren. Sie sieht sehr neu aus und wurde sehr hoch gebaut. Auf beiden Seiten geht es gut 2 meter 50 steil runter. Dies macht das ganze nicht gerade ungef\u00e4hrlich. Zu allem \u00dcberfluss steht eine Ziege am Stra\u00dfenrand und entscheidet nat\u00fcrlich in letzter Sekunde die Stra\u00dfe zu \u00fcberqueren. Was sie sich dabei dachte? Jedenfalls flog ich fast von meinem treuen Gef\u00e4hrt. Eine brenzliche Situation.<\/p>\n<p>Keine 4 Kilometer gibt Joshs Maschine ihre Entr\u00fcstung preis indem sich eine Feder verabschiedet. Wir fahren die letzten Meter in ein kleines Dorf. Gep\u00e4ck erstmal runter von unseren Maschinen um an Werkzeug zu kommen. Wiedermal erleben wir den &#8222;Zooeffekt ohne K\u00e4fig&#8220;. Das ganze Dorf scheint sich die M\u00fche gemacht zu haben uns seelischen Beistand zu leisten. Unbeholfen wie vor einer Woche sind wir nicht mehr. Geradezu souver\u00e4n l\u00f6st Josh die kaputte Halterung der Feder vom Rahmen und z\u00fcckt aus der Seitentasche ein brandneue hervor. Ich nutze die Zeit um zu fragen wo es nach Tzetzerleg geht. Die Karten erleichtern dies um einiges. Ich tippe mit meinem Finger auf die Stadt. Mehrere H\u00e4nde deuten in die Richtung aus der wir gekommen sind. Ern\u00fcchterung. Wir sind durch Tzetzerleg durchgefahren und haben es nicht einmal gewusst. Nach Ulan-Bator (die in einer ganz anderen Liga spielt) einer der gr\u00f6\u00dften St\u00e4dte der Mongolei. Mit einem Schulterzucken vergessen wir es und denken ans weiterfahren. Josh will versuchen noch vorher eine neue Feder zu erstehen. Eine Stunde tingeln wir durchs Dorf. Ein Laden wird extra f\u00fcr uns aufgemacht der Ersatzteile anbietet. Nichts was wir gebrauchen k\u00f6nnten. Irgendwann verliere ich die Geduld. Ich will weiter. Wir haben schlie\u00dflich noch eine neue Feder. Das muss reichen. Josh ist da nicht meiner Meinung. &#8222;Tzetzerleg war die letzte Station Julian. Was machen wir wenn auf unseren Weg noch zwei brechen, wenn die erste schon nach zwei Tagen den Geist aufgibt?&#8220; In Gedanken schie\u00dft mir durch den Kopf&#8230; &#8222;Wird schon nicht passieren!!&#8220; Tief im inneren muss ich Josh jedoch recht geben. Vern\u00fcnftig ist es umzukehren und nochmals ordentlich Ersatzteile kaufen. Den R\u00fcckweg lasse ich jetzt mal raus. Wer will kann mein Tagebuch r\u00fcckw\u00e4rts lesen ab der gebrochenen Feder bis Tzetzerleg. Nat\u00fcrlich hat es die Ziege nicht noch einmal versucht.<\/p>\n<p>Auf der Bergkuppel machen wir halt. Josh will noch ein par Fotos schie\u00dfen. Meine Laune ist im Keller. Gleich werde ich den Ort erreichen wo ich vor 3 Stunden war. Ich stelle mich in der prallen Sonne auf einen Stein und lasse meinen Blick in die Weite schweifen. Ich mache ich par Bilder von mir.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" src=\"http:\/\/iloapp.j-liebl.de\/data\/_gallery\/public\/11\/1239295322_resized.jpg?width=348&amp;height=464\" alt=\"\" width=\"348\" height=\"464\" \/><\/p>\n<p>Ich sehe schlimm aus wie ich feststellen muss. Jedoch Pickel habe ich gar keine. Das ist sehr verwunderlich. Schlie\u00dflich habe ich fast eine Woche nicht mehr geduscht. Schlafe seid der Reise in ein und dem selben Schlafsack und wetteifer mit Josh wer seine Boxershorts l\u00e4nger anbeh\u00e4lt ohne sie zu waschen.<\/p>\n<p>Josh ist noch nicht zu sehen. Er fotografiert sehr ausgiebig. Das klicken der Kamera dr\u00e4ngt sich ab und zu an mein Ohr. Trotz des klickens f\u00fchle ich mich auf einmal allein und hilflos gegen dieses Gef\u00fchl irgendetwas zu tun. 18000 Kilometer weit weg von zu Hause. Wenn man die Strecke nicht fliegt, wird einem die Entfernung nur all zu sehr bewusst. Ich stelle mir vor wie lange ich br\u00e4uchte um bekannte Gesichter zu sehen. W\u00e4re ich Million\u00e4r so w\u00fcrde ich trotzdem eine Woche brauchen um hier rauszukommen. Zu meiner Liste der unk\u00e4uflichen Sachen setzte ich die \u00dcberwindung der Entfernung.<br \/>\nIch beobachte den Schatten den mein K\u00f6rper erzeugt, indem er die Strahlen abh\u00e4lt die Erde zu ber\u00fchren und zu erw\u00e4rmen. Mir wird bewusst. H\u00e4tte die Erde eine Gef\u00fchl so wei\u00df ich jetzt, wie sie sich f\u00fchlen w\u00fcrde wenn sie der Sonne ausgesetzt ist. Ich g\u00f6nne dem von mir auserw\u00e4hltem Teil der Erde Schatten, indem ich wie angewurzelt stehen bleibe. Zum Abschluss mache ich eine Gruppenfoto von dem Teil Erde und meinem Schatten. Eine Tr\u00e4ne k\u00fchlt meine Wange. Ich merke das ich ich traurig bin.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" src=\"http:\/\/iloapp.j-liebl.de\/data\/_gallery\/public\/11\/1239295336_resized.jpg?width=348&amp;height=464\" alt=\"\" width=\"348\" height=\"464\" \/><\/p>\n<p>Zur\u00fcck in Tzetzerleg kehren wir in dem Hotel ein, wo wir mittags bereits gespeist haben. Wir nehmen uns ein Zimmer f\u00fcr diese Nacht. Wir sind uns einig. Es ist eine verdiente Erholung.<\/p>\n<p>Nach einem warmen Abendessen gehen wir zu Schwarzmarkt. Ich frag mich warum er so genannt. Ist doch der einzige in Tzetzerleg. Gleiches Prinzip in klein. Schiffscontainer\u00a0\u00a0vollgestopft mit Waren. Schnell finden wir was wir suchen. Josh bringt seine Maschine noch schnell vorbei und deutet auf den Anlasser. Wieder geht es zu wie bei einem Boxenstop. Viele H\u00e4nde fuchteln durch die Gegend. Es wird mehr als lautstark diskutiert. \u00a0Ein kleiner Welpe kommt heiter angerannt, gelockt von den Ger\u00e4uschen. Neugierig legt er den Kopf zur Seite. Ich will mich b\u00fccken um ihn zu streicheln. Ein Fu\u00df von links kommt mir zuvor. Der Welpe fliegt jaulend durch die Luft und landet unsanft. Ich blicke nach oben in das Gesicht eines Mongolen. Er deutet mir an, ich soll das Tier nicht streicheln. Ich vermute das er nicht um mich besorgt war, sondern vielmehr darauf hofft den Welpen zu einem guten Wachhund zu erziehen. Klar \u00fcber die Methoden l\u00e4sst sich streiten. Ein anderes Land, dies muss ich akzeptieren.\u00a0<\/p>\n<p>Josh Maschine springt nun auf Knopfdruck an. Richtig angeschlossen ist es nicht. Lichter gehen nichtmehr an. Egal Hauptsache sie f\u00e4hrt. Wir erstehen noch bessere Federn f\u00fcr die Ladys. Sie f\u00fchlen sich wesentlich robuster an. Sie werden noch auf dem Markt an Joshs Maschine montiert.\u00a0<\/p>\n<p>Auf dem Hof des Hotels basteln wir weiter. Schnell sind die neuen Federn auch an meiner Maschine. Ich drehe eine Runde um den Block. Sicherheitsrisiko hin oder her. Ohne Helm zu fahren ist eine sehr angenehme Sache. Die Federn sind sehr hart. F\u00fcr mich f\u00fchlt es sich aber gut an. Josh ist weniger zufrieden. Er will wieder die anderen drauf schrauben.\u00a0<\/p>\n<p>Als ich zur\u00fcckkomme ist Josh schon anzusehen, das er vor Wut brennt. Schweigend zeigt auf die rechte Seite wo seine Feder mal dran war. Die obere Halterung ist komplett rausgebrochen. Wir wissen, dass es an dem Mongolen vom Schwarzmarkt gelegen haben muss. Er hat wie ein Wahnsinniger die Schrauben fest\u00a0gehzurrt. &#8222;Ich muss erstmal schlafen.&#8220; \u00a0Ich dackel Josh \u00a0hinterher. Kein sch\u00f6ner Abend f\u00fcr uns. Morgen m\u00fcssen wir jemanden finden, der Teile schwei\u00dfen kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So gegen drei werde ich wach. Josh ist bei der Nachtwache eingenickt. Nerv\u00f6s werfe ich ein Blick auf unsere Ausr\u00fcstung &amp; Motorr\u00e4der. Alles noch da. Die Glut des Feuers wirft auch jetzt noch einen schwachen Lichtschein \u00fcber unseren Lagerplatz. Es ist bis auf die \u00fcblichen Standart Ger\u00e4usche ruhig. 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